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Kontakt

Tel.: 0721-151 151

info@dr-koch-reisen.de

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Ornithologie & Nationalparkreisen

Lésbos
Ein ornithologisches Kleinod

Lésbos, die drittgrößte griechische Insel, liegt in Sichtweite des anatolischen Festlands, mit dem sie in faunistischer und floristischer Hinsicht viele Gemeinsamkeiten hat. Hier brüten Türkenammer, Türkenkleiber, Kappenammer, Grauortolan, Mittelmeersteinschmätzer, Maskenwürger, Felsenkleiber und Blaumerle. Weitere interessante Arten sind: Nacht-, Purpur- und Rallenreiher, Wespenbussard, Rotfuß- und Eleonorenfalke, Baum- und Würgfalke, Kurzfangsperber, Steinsperling, Kurzzehenlerche und Rostgans. Auf Lésbos gibt es - für eine Ägäisinsel ungewöhnlich - große Feuchtgebiete. Bedingt durch zwei Binnenmeere hat die Insel eine sehr lange, kaum besiedelte Meeresküste. Besonders schön ist Lésbos im April, wenn Orchideen und andere Mittelmeerpflanzen in voller Blüte stehen. Unser Hotel liegt im Norden des Golfs von Kalloní im Schwemmland zwischen zwei Flüssen. Von hier aus besuchen wir sternförmig die verschiedenen Exkursionsgebiete.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.790,00 €
Einzelzimmer2.010,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 1.980,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
Fr., 02. Apr. 2010-Di., 13. Apr. 2010
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Reiseleitung
Dr. Volker Haas
Witterung
12-28 ºC, einzelne Schauer/Gewitter möglich.
Schwierigkeitsgrad
Leichte Wanderungen, Wege steinig und dorniges Gestrüpp.
Hinweise
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
- Dies Reise ist mit der botanischen Reise Lésbos kombinierbar.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Reisebuch "Lesbos"
aus dem Michael Müller Verlag
hier online bestellen

(versandkostenfrei innerhalb Deutschlands)

Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis. Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Flug nach Mitilíni

Transfer zum Hotel in Skála Kallonís, in dem wir bis zum Ende der Reise bleiben.

2. bis 5. Tag

Lagunen, Hügelland um Kalloní

Unser Hotel liegt im Norden des Golfs von Kalloní im Schwemmland zwischen zwei Flüssen. Ganz in der Nähe, hinter einer Reihe von Tamariskenbäumen, liegt ein kleiner verschilfter See. Wir können oft von Stunde zu Stunde neue Arten beobachten: Stelzenläufer, Knäkente, Weißbart- oder Trauerseeschwalbe und Sichler, Zwergrohrdommel und Rohrweihe. In den Tamarisken brüten Weidensperlinge, auf dem Meer sind oft Schwarzhalstaucher zu sehen. Nicht weit vom Hotel liegt die Mündung des westlichen Flusses inmitten von Salzmarschen, wo Silber-, Seiden- und Graureiher, ab und zu Schwarzstorch, sehr selten Löffler, Austernfischer und Brachschwalbe nachgewiesen wurden. Interessant sind auch ein kleiner Binnensee nördlich der Marschen und das Potamiá-Tal. Ein hervorragendes Exkursionsgebiet bieten die großen Salinen im Osten von Skála Kallonís, in denen man Flamingos in großer Zahl schon von weitem leuchten sieht. Beeindruckend sind die vielen Limikolen, Säbelschnäbler und Entenarten. Am besten beobachtet man hier gegen Abend mit der Sonne im Rücken. An der Mündung des Milopótamos stehen allerlei Reiher, Möwen und Seeschwalben. In den Olivenhainen brüten Blutspecht und Kappenammer. Arten wie Nacht- und Purpurreiher, Wespenbussard, Kurzfangsperber, Rotfuß- und Eleonorenfalke, Baum- und Würgfalke, Mittelschnepfe, Zitronenstelze und Rosenstar sind in den küstennahen Feuchtgebieten beobachtet worden.

6. Tag

Parákila-Feuchtgebiet, versteinerter Wald

Westlich des Golfs von Kalloní, im Schwemmland bei Parákila, wurden u.a. Löffelenten, Kleines Sumpfhuhn, Tüpfelsumpfhuhn und Cistensänger nachgewiesen. Wir suchen einen Brutplatz der Türkenammer auf. Im hügeligen Gelände ist die Chance groß, auf Schlangenadler zu treffen. Durch einen locker von Walloneneichen bestockten Berghang Wanderung auf einer antiken Pflasterstraße zum hoch auf einem Berggipfel gelegenen Kloster Ipsiloú. Mittelmeersteinschmätzer, Blaumerle, Steinsperling, Kolkrabe und Grauortolan sind hier zu Hause. Auf der Rundwanderung durch die Felslandschaft des versteinerten Waldes beeindrucken riesige Sequoiastämme aus dem Tertiär mit ihrer leuchtenden Farbenvielfalt.

7. Tag

Mólivos, Olympos

Über der malerisch am Felsen gelegenen Burg von Mólivos ziehen Fahlsegler und Rötelfalke ihre Bahnen. Im Buschwerk an der Küste Masken- und Orpheusgrasmücke, hier sind öfter Eleonorenfalke oder Wanderfalke zu sehen. Weiterfahrt nach Osten entlang der Nordküste. Der Baumbewuchs nimmt zu. Wiedehopf, Trauermeise und Zippammer kommen hier vor, Brutverdacht für Weißkehlsänger. Auf dem Meer möglicherweise Mittelmeer- und Gelbschnabelsturmtaucher sowie Krähenscharbe. Halt im malerisch gelegenen Fischerdorf Skála Sikaminiás. Am höchsten Berg der Insel (Olympos 968 m) sind neben Türkenkleiber und Berglaubsänger eventuell sogar Steinadler zu beobachten. Hier können wilde Tulpen und Orchideen, darunter die seltene Comperia comperiana blühen.

8. Tag

Achladerí, Tempel von Mesa

Auf der Fahrt entlang des Golfs große Salzmarschen, ein kleiner Fluss und ein Feuchtgebiet mit verlassenen Fischteichen. Östlich der Straße bei Achladerí türmt sich eine Felswirrnis, entstanden durch Wollsackverwitterung, auf. Hier gibt es Bienenfresser, Nachtigall, Kurzzehenlerche, Maskenwürger, Felsenkleiber und Rostgans. Besuch der Ausgrabungen von Mesa.

9. Tag

Salzpfannen von Polichnítos

Wanderung entlang der Küste durch Gartenland und Feuchtgebiete bis zu Lagunen und Salinen, an denen möglicherweise neue Arten zu entdecken sind.

10. Tag

Agiásos, Berg Ilías

Das malerische Städtchen Agiásos liegt am Fuß des 996 m hohen felsigen Ilías. Wanderung auf uralten Pflasterstraßen durch Gärten und Esskastanienwälder bis zur Kiefernzone mit interessanten Waldvogelarten. Prächtige Flora: Christrose, wilde Tulpen, zahlreiche Orchideen (Orchis lasciflora, morio, provincialis, tridentata), Zungenständel, Violetter Dingel, Drachenwurz und Großblütige Anemone sind möglich.

11. Tag

Lárissos, Mitilíni

Die größten Schilfbestände der Insel liegen bei Lárissos am Golf von Gera. Fahrt nach Mitilíni, wo wir die Ausgrabungen in der riesigen Burganlage besichtigen. Nachmittags Stadtbesuch oder Kaffeehaus am Hafen.

12. Tag

Rückflug ab Mitilíni