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Kontakt

Tel.: 0721-151 151

info@dr-koch-reisen.de

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Ornithologie & Nationalparkreisen

Ukraine
Donaudelta, Askanija Nova

Im Mai 2002 haben wir erstmals eine ornithologische Exkursion in die Ukraine durchgeführt. Mit 188 bestimmten Vogelarten war die Reise ein unerwartet guter Erfolg, obwohl die Jahreszeit in den südlichen Gefilden des Landes schon weit fortgeschritten war.
Von besonderem Reiz war es, das bis dahin fast unzugängliche nördliche Donaudelta erkunden zu können. Dieser Teil des Deltas ist stärker überschwemmt als die auf der rumänischen Seite liegenden Gebiete, da der nördliche Kilija-Arm mehr Wasser führt als der südliche. Dass auf der Krim das größte Flachwassergebiet westlich des Urals liegt, ist bei uns fast völlig unbekannt. Im Krimgebirge bei Jalta kommen Arten wie Mönchsgeier und Chukarhuhn vor, in den Feuchtgebieten ist der Jungfernkranich Brutvogel. Interessant ist auch das seit 120 Jahren bestehende, 26 km² große Steppenreservat Askanija Nova.

Preis pro Person
Doppelzimmer1.890,00 €
Einzelzimmer2.090,00 €

Privat-Tour
1-7 Personen ab 1.780,00 €

Programm als PDF herunterladen

Termine
So., 16. Mai. 2010-So., 30. Mai. 2010
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Hinweise
- Reisepass erforderlich.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis. Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


1. Tag

Flug nach Odessa

Fahrt nach Vilkovo im nördlichen Donaudelta, wo wir bis zum Morgen des vierten Tages in einer kleinen Ferienanlage, in deren Umkreis man gut beobachten kann, untergebracht sind.

2. bis 3. Tag

Donaudelta, Donaumündung

Unsere Beobachtungsgebiete sind der Dschungel aus Schilf und Gebüsch sowie das Gewirr von Wassergräben und Schlickflächen im Delta. Hier konnten wir u. a. Rosapelikan, Zwergscharbe, Rohr- und Zwergdommel, alle europäischen Reiherarten mit Ausnahme des Kuhreihers sowie Sichler, Moorente, Baum- und Wanderfalke, Ziegenmelker, Schwarzstirn- und Raubwürger, Sperbergrasmücke, Rohrschwirrl und Nachtigall beobachten. Ein besonderes Erlebnis ist eine Mahlzeit mit Wildkarpfen, Kartoffeln und Erdbeerwein auf einer Insel im Delta. Exkursion zur Mündung des Hauptarms der Donau; hier suchen Limikolen, Stelzenläufer und Säbelschnäbler ihre Nahrung im seichten Wasser.

4. Tag

Feuchtgebiete, Steppe

Auf der Fahrt entlang der Schwarzmeerküste nach Osten beobachten wir an kleineren Schilf-, Wasser- und Schlickflächen mit zahlreichen Dünnschnabelmöwen, dazu Brand- und Lachseeschwalbe. In den Feldgehölzen am Rand der Steppe riesige Saatkrähenkolonien. Hotel in Cherson.

5. Tag

Steppenreservat Askanija Nova

Weiterfahrt in Richtung Krim. Das international bekannte Schutzgebiet Askanija Nova wurde 1885 von einem deutschen Gutsbesitzer gegründet. Mit sehr knappen Mitteln, aber mit viel Enthusiasmus, setzen ukrainische Wissenschaftler die traditionelle Forschungs- und Züchtungsarbeit fort. Beeindruckend ist die Nachzucht von Steppentieren mit bemerkenswerten Herden von Wildpferden und Saiga-Antilopen. An der Teichanlage mit ihrem Reichtum an Wasservogelarten und Limikolen konnten wir Rostgänse und drei Jungfernkraniche beobachten. Interessant ist auch die Steppe selbst mit ihren Tier- und Pflanzenarten. Unterkunft in Krasnoperekopsk/Krim. (2 Ü)

6. Tag

Westliches Sivas-Feuchtgebiet

Im Westsivasgebiet ist mit zahlreichen Limikolen zu rechnen, aber auch mit Blutspecht, Steinkauz, Brachpieper sowie Rot- und Schwarzflügelbrachschwalbe.

7. Tag

Durchquerung der Krim

Wir folgen dem Nord-Krimkanal und erreichen die Hafenstadt Feodosija. (4 Ü)

8.-10. Tag

Östliches Sivas-Feuchtgebiet, Nationalpark Karadag

Beobachtungen an Flachwasserzonen, Lagunen und an der einsamen Nehrung zwischen Haff und offenem Meer im östlichen Sivasgebiet. Hier konnten wir Nonnen- und Isabellsteinschmätzer, Kappen-, Grau- und Zippammer, Ortolan, Krähenscharben am Brutfelsen, Wander- und Würgfalken als Brutvögel an zum Meer steil abfallenden hohen Wänden feststellen. Außerdem Fischmöwe und Sumpfläufer. Im April ist hier mit noch mehr Durchzüglern und verspäteten Überwinterern zu rechnen. Besuch des zerklüfteten Felsen-Nationalparks Karadag (tartarisch "Schwarzer Berg").

11. Tag

Südküste der Krim

Durch streckenweise lichten Buschwald und Zwergstrauchgesellschaften führt die Straße an der Südküste der Krim nach Aluşta. (3 Ü)

12./13. Tag

Gebirgsnationalpark, Jalta

Im bis zu 1545 m hohen Krimgebirge Schlangenadler, Gänsegeier, im Wald typisch mitteleuropäische Arten. Wir besuchen den schönen Botanischen Garten Nikita bei Jalta, den Ort der Jalta-Verträge und das hoch über dem Schwarzen Meer auf einem Felsen thronende Schwalbennestschloss. Besichtigung des Schlosses der Zarenfamilie Romanoff.

14. Tag

Bahcesaray, Zugfahrt nach Odessa

Besuch des Gartenpalastes von Bahcesaray. Ab Simferopol Fahrt mit dem Schlafwagenzug zurück nach Odessa.

15. Tag

Rückflug

Nach Ankunft in Odessa Stadtbummel. Transfer zum Flughafen, Rückflug.