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Ornithologie & Nationalparkreisen
Ukraine
Donaudelta, Askanija Nova

Im Mai 2002 haben wir erstmals eine ornithologische Exkursion in die Ukraine
durchgeführt. Mit 188 bestimmten Vogelarten war die Reise ein unerwartet guter
Erfolg, obwohl die Jahreszeit in den südlichen Gefilden des Landes schon weit
fortgeschritten war.
Von besonderem Reiz war es, das bis dahin fast unzugängliche
nördliche Donaudelta erkunden zu können. Dieser Teil des Deltas ist stärker
überschwemmt als die auf der rumänischen Seite liegenden Gebiete, da der nördliche
Kilija-Arm mehr Wasser führt als der südliche. Dass auf der Krim das größte
Flachwassergebiet westlich des Urals liegt, ist bei uns fast völlig unbekannt.
Im Krimgebirge bei Jalta kommen Arten wie Mönchsgeier und Chukarhuhn vor,
in den Feuchtgebieten ist der Jungfernkranich Brutvogel. Interessant ist auch
das seit 120 Jahren bestehende, 26 km² große Steppenreservat Askanija Nova.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.890,00 € |
| Einzelzimmer | 2.090,00 € |
Privat-Tour| Personenanzahl | Preis |
|---|
| 1-7 Personen
|
ab 1.780,00 € |
Programm als PDF herunterladen
Termine
| So., 16. Mai. 2010 | - | So., 30. Mai. 2010 |
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge ab/bis Frankfurt
- Flughafen- und Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschlag
- Transfers und sonstige Transporte
- Alle Fahrten mit dem Bus
- Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
- Vollpension
- Reiseleitung
- Eintrittsgebühren
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
8 - 18 Personen
Hinweise
- Reisepass erforderlich.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur 70,00 € pro Person
ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.
Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis.
Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Flug nach Odessa
Fahrt nach Vilkovo im nördlichen Donaudelta, wo wir bis zum Morgen des vierten Tages
in einer kleinen Ferienanlage, in deren Umkreis man gut beobachten kann, untergebracht
sind.
- 2. bis 3. Tag
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Donaudelta, Donaumündung
Unsere Beobachtungsgebiete sind der Dschungel aus Schilf und Gebüsch sowie das Gewirr
von Wassergräben und Schlickflächen im Delta. Hier konnten wir u. a. Rosapelikan,
Zwergscharbe, Rohr- und Zwergdommel, alle europäischen Reiherarten mit Ausnahme des
Kuhreihers sowie Sichler, Moorente, Baum- und Wanderfalke, Ziegenmelker, Schwarzstirn-
und Raubwürger, Sperbergrasmücke, Rohrschwirrl und Nachtigall beobachten. Ein besonderes
Erlebnis ist eine Mahlzeit mit Wildkarpfen, Kartoffeln und Erdbeerwein auf einer Insel im
Delta. Exkursion zur Mündung des Hauptarms der Donau; hier suchen Limikolen, Stelzenläufer
und Säbelschnäbler ihre Nahrung im seichten Wasser.
- 4. Tag
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Feuchtgebiete, Steppe
Auf der Fahrt entlang der Schwarzmeerküste nach Osten beobachten wir an kleineren
Schilf-, Wasser- und Schlickflächen mit zahlreichen Dünnschnabelmöwen, dazu Brand- und
Lachseeschwalbe. In den Feldgehölzen am Rand der Steppe riesige Saatkrähenkolonien. Hotel
in Cherson.
- 5. Tag
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Steppenreservat Askanija Nova
Weiterfahrt in Richtung Krim. Das international bekannte Schutzgebiet Askanija Nova
wurde 1885 von einem deutschen Gutsbesitzer gegründet. Mit sehr knappen Mitteln, aber mit
viel Enthusiasmus, setzen ukrainische Wissenschaftler die traditionelle Forschungs- und
Züchtungsarbeit fort. Beeindruckend ist die Nachzucht von Steppentieren mit
bemerkenswerten Herden von Wildpferden und Saiga-Antilopen. An der Teichanlage mit
ihrem Reichtum an Wasservogelarten und Limikolen konnten wir Rostgänse und drei
Jungfernkraniche beobachten. Interessant ist auch die Steppe selbst mit ihren Tier- und
Pflanzenarten. Unterkunft in Krasnoperekopsk/Krim. (2 Ü)
- 6. Tag
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Westliches Sivas-Feuchtgebiet
Im Westsivasgebiet ist mit zahlreichen Limikolen zu rechnen, aber auch mit Blutspecht,
Steinkauz, Brachpieper sowie Rot- und Schwarzflügelbrachschwalbe.
- 7. Tag
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Durchquerung der Krim
Wir folgen dem Nord-Krimkanal und erreichen die Hafenstadt Feodosija. (4 Ü)
- 8.-10. Tag
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Östliches Sivas-Feuchtgebiet, Nationalpark Karadag
Beobachtungen an Flachwasserzonen, Lagunen und an der einsamen Nehrung zwischen Haff
und offenem Meer im östlichen Sivasgebiet. Hier konnten wir Nonnen- und
Isabellsteinschmätzer, Kappen-, Grau- und Zippammer, Ortolan, Krähenscharben am Brutfelsen,
Wander- und Würgfalken als Brutvögel an zum Meer steil abfallenden hohen Wänden
feststellen. Außerdem Fischmöwe und Sumpfläufer. Im April ist hier mit noch mehr
Durchzüglern und verspäteten Überwinterern zu rechnen. Besuch des zerklüfteten
Felsen-Nationalparks Karadag (tartarisch "Schwarzer Berg").
- 11. Tag
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Südküste der Krim
Durch streckenweise lichten Buschwald und Zwergstrauchgesellschaften führt die
Straße an der Südküste der Krim nach Aluşta. (3 Ü)
- 12./13. Tag
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Gebirgsnationalpark, Jalta
Im bis zu 1545 m hohen Krimgebirge Schlangenadler, Gänsegeier, im Wald typisch
mitteleuropäische Arten. Wir besuchen den schönen Botanischen Garten Nikita bei Jalta,
den Ort der Jalta-Verträge und das hoch über dem Schwarzen Meer auf einem Felsen thronende
Schwalbennestschloss. Besichtigung des Schlosses der Zarenfamilie Romanoff.
- 14. Tag
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Bahcesaray, Zugfahrt nach Odessa
Besuch des Gartenpalastes von Bahcesaray. Ab Simferopol Fahrt mit dem Schlafwagenzug
zurück nach Odessa.
- 15. Tag
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Rückflug
Nach Ankunft in Odessa Stadtbummel. Transfer zum Flughafen, Rückflug.