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Wandern & Kulturwandern
Lykien, Pisidien & Pamphylien
Türkische Riviera zwischen Fethiye und Antalya

Überwältigend schön sind die Naturlandschaften des antiken Lykien: stille Buchten mit türkisblauem
Wasser, weiße Sandstrände, grüne Macchie, Kiefern- und Zedernwälder, fruchtbare Täler vor der
grandiosen Kulisse der steil abfallenden Bergkette des Taurus, der die Küstenzone vor kalten
Nordwinden bewahrt. Hier begann das Volk der Lykier vor 2500 Jahren, seine Siedlungen mit Tausenden
von einzigartigen Felsengräbern zu errichten. Wie in Lykien, so hinterließen Griechen und Römer auch
in den alt-anatolischen Kulturländern Pamphylien und Pisidien monumentale Theater und Tempel. Bis in
die byzantinische Zeit behielten viele antike Städte ihre Bedeutung, nicht wenige wurden Bischofssitze.
Spektakulär ist die Ausgrabungsstätte des hellenistisch-römischen Sagalassos im pisidischen Taurus.
In der Millionen-Stadt Antalya herrscht heute ein geschäftiges Leben – und doch kann man am alten
Hafen noch immer beschaulich verweilen.
Preis pro Person| Art | Preis |
|---|
| Doppelzimmer | 1.275,00 € |
| Einzelzimmer | 1.445,00 € |
Privat-Tour| Personenanzahl | Preis |
|---|
| 1-7 Personen
|
ab 1.385,00 € |
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Termine
| Sa., 27. Mrz. 2010 | - | Sa., 10. Apr. 2010 |
| Sa., 10. Apr. 2010 | - | Sa., 24. Apr. 2010 |
| Sa., 28. Aug. 2010 | - | Sa., 11. Sep. 2010 |
| Sa., 02. Okt. 2010 | - | Sa., 16. Okt. 2010 |
| Sa., 09. Okt. 2010 | - | Sa., 23. Okt. 2010 |
| Sa., 16. Okt. 2010 | - | Sa., 30. Okt. 2010 |
| Sa., 30. Okt. 2010 | - | Sa., 13. Nov. 2010 |
| Sa., 13. Nov. 2010 | - | Sa., 27. Nov. 2010 |
| Sa., 27. Nov. 2010 | - | Sa., 11. Dez. 2010 |
| Sa., 18. Dez. 2010 | - | Sa., 01. Jan. 2011 |
| Sa., 19. Feb. 2011 | - | Sa., 05. Mrz. 2011 |
| Sa., 12. Mrz. 2011 | - | Sa., 26. Mrz. 2011 |
| Sa., 26. Mrz. 2011 | - | Sa., 09. Apr. 2011 |
| Sa., 16. Apr. 2011 | - | Sa., 30. Apr. 2011 |
| Sa., 27. Aug. 2011 | - | Sa., 10. Sep. 2011 |
| Sa., 01. Okt. 2011 | - | Sa., 15. Okt. 2011 |
| Sa., 08. Okt. 2011 | - | Sa., 22. Okt. 2011 |
| Sa., 15. Okt. 2011 | - | Sa., 29. Okt. 2011 |
| Sa., 29. Okt. 2011 | - | Sa., 12. Nov. 2011 |
| Sa., 12. Nov. 2011 | - | Sa., 26. Nov. 2011 |
| Sa., 26. Nov. 2011 | - | Sa., 10. Dez. 2011 |
| Sa., 17. Dez. 2011 | - | Di., 31. Jan. 2012 |
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- Flüge ab/bis Frankfurt
- Flughafen- und Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschläge
- Transfers und sonstige Transporte
- Alle Fahrten mit dem Bus
- Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
- Vollpension (mittags als Picknick)
- Reiseleitung
- Reisepreissicherungsschein
Teilnehmerzahl
8 – 18 Personen
Reiseleitung
Dr. Markus Arnolds (27.03.-10.04.10)
Hinweise
- Bei eigener Anreise 250 € Ermäßigung.
- Eintrittsgelder sind nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.
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Anreise
Zubringer-Flüge ab allen deutschen Flughäfen 90,00 € Aufpreis.
Ausländische Abflughäfen auf Anfrage gegen Aufpreis möglich.
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Anreise
Flug nach Antalya, Transfer zum Hotel in Antalya, 1 Ü.
- 2. Tag
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Phaselis und Olympos (Chimäre)
In einem Pinienwäldchen am Meer liegt die altlykische Stadt Phaselis. Über die Prachtstraße, die
einst die drei Häfen der Handelsstadt verband, wandelte im Jahr 333 v.Chr. Alexander der Große.
Wanderung über den „Feuerberg“ im Olympos-Nationalpark. Seit Tausenden von Jahren fasziniert
das Naturschauspiel der zwischen den Felsen hervortretenden ewigen Flammen der Chimäre. Das
Feuer speiende mythische Ungeheuer wurde vom lykischen Helden Bellerophon besiegt. Weiter zum
Fischerdorf Üçağız an der Bucht von Kekova, 5 Ü in familiärer Pension.
- 3. Tag
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Bucht von Kekova, „Versunkene Stadt“
Bootsfahrt über die Bucht zum Dorf Kale auf einer Landzunge gegenüber der Insel Kekova, das
malerisch in das antike Simena hineingebaut und von einer mächtigen mittelalterlichen Burg
beherrscht ist. Unter der Meeresoberfläche sind versunkene Mauern der alten Stadt Simena und
ihrer Hafenanlage zu sehen. Vom Burgberg aus schöner Blick über die Bucht. Wanderung entlang der
Bucht zurück nach Üçağız, Erkundung von Teimiussa, der antiken Vorgängersiedlung von Üçağız.
- 4. Tag
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Myra/ Demre, Andriake
Im 4. Jh. war der Hl. Nikolaus Bischof in Myra, dem heutigen Demre. Auf älteren Fundamenten
entstand im 6. Jh. die Grabeskirche des Heiligen; aus dem 8. -11. Jh. stammt die vom russischen
Zaren Nikolaus I. umgebaute heutige Nikolauskirche. Besichtigung des römischen Theaters mit
ausdrucksvollen Friesen sowie der lykischen Nekropolen. Den Wohlstand der Bürger in vorrömischer
Zeit bezeugen die reich mit Reliefs geschmückten Gräber. Spaziergang entlang des versumpften
Hafens von Andriake, der in der Antike zu Myra gehörte. Der Apostel Paulus besuchte Andriake 60
n. Chr. auf seiner letzten Fahrt nach Rom. Das vom römischen Kaiser Hadrian erbaute Granarium
diente als Getreidespeicher der Versorgung der Truppen in Syrien.
- 5. Tag
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Limyra, Arykanda
Fahrt zur lykisch-römischen Ruinenstätte von Limyra zu Füßen des Berges Toçak. Hoch oben in der
Felsnekropole war einst das „Heroon“ des lykischen Dynasten Perikles (heute im Museum von
Antalya). Mittagsrast in einem Bergdorf im Tal des Arykandos. Oberhalb der Schlucht des
Gebirgsbachs liegt malerisch auf Bergterrassen die fast unberührte Ruinenstadt Arykanda. Ihre
Geschichte reicht bis ins 6. Jh. v.Chr. zurück. Wir erwandern die weitläufige Stadtanlage mit
Ostnekropole, Thermen, Gymnasium und Stadion, Agora, Odeon, Theater und Bouleuterion und
christlicher Basilika.
- 6. Tag
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Patara, Letoon, Xanthos
In den Sanddünen liegen die Ruinen von Patara, Geburtsort des Hl. Nikolaus: Triumphbogen,
Theater, Apollo-Tempel, in der Antike für sein Orakel berühmt, Tempelsarkophag, byzantinische
Basilika. Patara war der Hafen für Xanthos, Hauptstadt des Lykischen Bundes und später
Bischofsstadt. Wanderung am Sandstrand von Patara, Mittagsrast. Danach zum Letoon, dem zentralen
Heiligtum der Lykier, das Leto, der Mutter des Apollon und der Artemis, geweiht war. Auf einem
steil zum Fluss abfallenden Felsen liegt Xanthos, heute Weltkulturerbe. Im Ruinengelände
lykische Pfeilergräber mit dem berühmten 5 m hohen Harpyienmonument (5. Jh.v.Chr.) und dem
Tänzersarkophag.
- 7. Tag
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Kaş, Fethiye, Ölü Deniz
Kaş, der malerischste Hafenort der Südwestküste, ist heute ein quirliger Ferienort. Im Schatten
einer alten Platane auf der Hauptstraße steht der gut erhaltene Hyposorion-Sarkophag, ein 4 m
hohes lykisches Pfeilergrab vom Ende des 4. Jhs. v. Chr. Die bekannteste Grabstätte in der
Felsnekropole von Telmessos, heute Fethiye, ist das Tempelgrab des Amyntas. Im Stadtmuseum
dreisprachige Stele aus dem Letoon vom 4. Jh.v.Chr., durch die die Entzifferung der lykischen
Sprache möglich wurde, und Funde aus Xanthos, Pinara und Tlos. Fahrt zur Bucht von Ölü Deniz (
„Totes Meer“) mit ihrer traumhaft schönen Lagune am türkisblauen Wasser. 2 Ü in Fethiye.
- 8. Tag
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Tlos, Pinara
Zu Füßen eines senkrecht abstürzenden Felsplateaus liegt die Ruinenstätte von Tlos. Einst trug
der Gipfel die Akropolis, heute die Reste der Burg eines türkischen Räuberhauptmannes, des
„Blutigen Ali“. In der Felsnekropole in den Steilwänden der Akropolis das Grab des Helden
Bellerophon; ein Relief in der Vorhalle zeigt ihn auf seinem Flügelpferd Pegasos. Mittagsrast am
Eingang zur Saklıkent-Schlucht in einer malerischen Floß-Lokanta auf den Quellwassern des
Xanthos-Flusses. Einsam in großartiger Berglandschaft liegen die Ruinen von Pinara mit Hunderten
von Felsengräbern in der zerklüfteten Wand des Akropolisbergs. Aufstieg in das von Macchie und
Pinien überwachsene terrassierte Stadtgebiet mit Theaterruinen, Odeon, Sarkophagen und
Königsgrab.
- 9. Tag
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Elmalı, Termessos, Karain-Höhlen
Wir verlassen die Küste, überqueren das Taurusgebirge und fahren über die Hochebene von Elmalı
nach Termessos, das in atemberaubender Lage im Bergwald zwischen Felsen etwa 900 Meter hoch über
dem Golf von Antalya liegt. Die Ruinenstätte mit ihrer apokalyptisch wirkenden Nekropole, der
größten Kleinasiens, zieht sich weit über ein dicht von Macchie überwachsenes bergiges Gelände.
Imposant ist das über einer Schlucht erbaute Theater. Schon seit dem Paläolithikum waren die
Karain-Höhlen bewohnt; Funde im kleinen Museum. Weiterfahrt nach Antalya, 6 Ü.
- 10. Tag
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Zur freien Verfügung
- 11. Tag
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Antalya - „Perle der Türkischen Riviera“
Rundgang durch die Altstadt von Antalya mit Hadrianstor, Kesik Minare, seldschukischem Yivli
Minare - Wahrzeichen der Stadt, Karatay Medrese, Murat Paşa Moschee, Konak-Turm.
Im Hafenviertel Zeugnisse des frühen Christentums: von den Seldschuken zu Moscheen umgewandelte
Kirchen, deren Material aus antiken Bauten stammte. Teepause über dem Felsenhalbrund des
malerischen alten Hafens. Besuch des Archäologischen Museums mit Funden aus Lykien, Pisidien und
Pamphylien. Bootsfahrt im Hafen entlang der Felsklippen.
- 12. Tag
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Side, Selge/ Köprülü NP
Side, seit 3000 Jahren besiedelt, ist heute eine geschäftige Ferienhochburg im Gelände der
antiken Stadt. Vor dem römischen Stadttor: Theater, Thermen (Museum), Agora, Athena- und
Apollontempel, byzantinische Basilika. Das Archäologische Museum in den Thermen ist eines der
schönsten der Türkei. Fahrt in den Köprülü Kanyon-Nationalpark; die Köprü-Schlucht überspannt
eine römische Brücke. Einsam in den Bergen liegt Selge mit seinem beeindruckend großen Theater.
- 13. Tag
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Perge, Aspendos
Perge ist die am besten erhaltene Stadt des antiken Pamphylien: Stadion, Basilika, Thermen,
Nymphäum, Theater (leider z. Zeit nicht zugänglich). Die breite Prachtstraße führt auf die
Akropolis. Durch das hellenistische Stadttor haben schon Paulus und Barnabas die Stadt betreten.
In Aspendos steht das besterhaltene römische Theater der Antike mit vollständig erhaltenem
Bühnengebäude. Über die römisch-seldschukische Brücke geht es zum Aquädukt, einer
Meisterleistung römischer Baukunst.
- 14. Tag
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Sagalassos
In 1600 m Höhe, im nördlichen Taurus, liegt Sagalassos, das von belgischen Archäologen
ausgegraben wird. Schon Hethiter, Phryger und Lyder bewohnten die Bergsiedlung, zur Zeit
Alexanders war sie eine der wohlhabendsten Städte in Pisidien. Sensationelle Funde und die
erstaunlich gut erhaltene Struktur der Stadt haben die Grabungen inzwischen weltweit berühmt
gemacht: monumentales Stadttor, Arkadenallee, Forum, Thermen, Theater, Tempel, Bibliothek,
Heroon, Brunnenanlagen, Nymphäum mit Gorgonen und Medusenköpfen, Odeum und Kirchen. Der bisher
bedeutendste Fund waren Teile einer vier bis fünf Meter hohen antiken Kolossalstatue von Kaiser
Hadrian.
- 15. Tag
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Rückreise
Transfer zum Flughafen Antalya, Rückflug.